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PR-Kennzahlen: Was Earned Media wirklich wert ist
Es gibt eine Zahl in Ihrem Bericht, die Sie selbst nicht mehr erklären können. Sie steht seit drei Quartalen in jedem Bericht, sie sieht nach Geld aus, und sie stammt aus einem Multiplikator, den niemand nachgerechnet hat. Unter uns: Sie haben aufgehört, ihn zu verteidigen, und verwenden ihn weiter, weil das Budget daran hängt. Wie viel hätte die Aufmerksamkeit gekostet, die Sie geschenkt bekommen haben? Diese Frage lässt sich beantworten, und sie ist unbequemer als der Multiplikator. Und was, wenn die ehrliche Zahl kleiner ist als die, die Sie bisher gezeigt haben?
Martin J.Analytics & Reporting27. Okt. 2026Product Marketing Strategie: die 90 Tage, die einen Launch entscheiden
Neunzig Tage vor einem Launch ist fast jede Entscheidung billig. Dreißig Tage davor ist fast jede teuer, und niemand im Raum gibt zu, dass die teuren die sind, die man aufgeschoben hat. Was als Terminproblem aussieht, ist in Wahrheit eine Reihenfolge, die niemand aufgeschrieben hat. Können Sie für Ihr letztes Release benennen, welche Entscheidung zuerst fiel und wer sie unterschrieben hat? Die meisten Teams können das nicht, und sie merken es erst, wenn der Vertrieb eine Version des Produkts beschreibt, die es so nie gab. Der Punkt, an dem die Reihenfolge kippt, liegt fast immer vor dem Datum, an dem jemand anfängt, darüber zu reden.
Martin H.Strategie27. Okt. 2026Voice of Customer Research: Ohne Plattformbudget umsetzen
Am Ende bleibt ein Satz übrig, und niemand im Raum weiß mehr, von welchem Kunden er stammt. Vierzig Umfrageantworten haben davor gelegen, und keine davon hat ihn geliefert, weil eine Skala Sprache zu Durchschnitten verrechnet. Wer nur seine zufriedensten Kunden befragt, bekommt das eigene Marketing zurück und nennt das dann Validierung. Wann haben Sie zuletzt einen Kunden gefragt, was er vor Ihnen versucht hat? Die Antwort darauf sagt mehr über Ihre Positionierung als jede Folie, die Sie dazu je gebaut haben. Wie viele Gespräche Sie brauchen und wie aus einem Transkript eine Phrasensammlung wird, die Ihre Startseite überlebt, hängt an einer Entscheidung, die fast niemand bewusst trifft.
Martin J.Strategie26. Okt. 2026Sales-Enablement-Strategie: Erst die Fähigkeit, dann die Inhalte
Auf die Frage nach dem Preis hat Ihr Vertrieb eine Antwort. Ob sie in einem laufenden Gespräch funktioniert, weiß niemand, weil es dafür kein Kriterium gibt. So entsteht die Reihenfolge, die diesen Aufwand teuer macht: Zuerst wird Content bestellt, danach wird gefragt, was eigentlich gesagt werden soll. Niemand hält dabei fest, was dieser eine Mensch können muss, damit der Content greift. Wann haben Sie zuletzt geprüft, ob eine Unterlage in einem Deal tatsächlich benutzt wurde? Die Antwort verschiebt den Anfang einer Sales-Enablement-Strategie an eine Stelle, an der die meisten Teams nie anfangen. Und sie macht eine zweite Frage sichtbar, die noch unbequemer ist: Wer prüft eigentlich, dass es passiert?
Martin H.Strategie26. Okt. 2026

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Product Marketing Framework: Welches zu Ihrer Entscheidung passt
Vier Canvases, alle im Ordner freigegeben, und keine einzige Entscheidung, die sich dadurch geändert hätte. Das ist der Punkt, an dem die meisten Teams anfangen, das Format zu wechseln, statt die Frage zu wechseln. Unter uns: das Canvas war nie das Problem. Sie haben eine Positionierung, eine Launch-Ebene und ein Preismodell, und jede dieser drei Unterlagen ist für sich stimmig. Nur widersprechen sie sich, sobald ein Vertriebsmitarbeiter sie in einem Gespräch gleichzeitig braucht. Welche Entscheidung sollte jedes dieser Dokumente eigentlich herbeiführen, und woran würden Sie merken, dass es sie nicht getan hat?
Martin H.Strategie26. Okt. 2026Competitive Intelligence Analyse: Von der Erfassung zur Entscheidung
Jeder kennt den Ordner, in dem die Wettbewerbsbeobachtung liegt. Fast niemand kann sagen, wann zuletzt etwas daraus eine Entscheidung verändert hat. Das ist keine Frage der Disziplin und auch keine des Budgets, denn mehr Quellen haben das Problem in jedem Team eher vergrößert als verkleinert. Der eigentliche Engpass sitzt eine Stufe später: Es gibt keine Einigung darüber, was als Befund zählt und wer ihn lesen muss. Welche Beobachtung aus dem letzten Quartal hat bei Ihnen tatsächlich eine Zusage, einen Preis oder einen Launch verschoben? Solange diese Frage offen bleibt, wächst der Ordner weiter, und die Antwort wird nicht leichter.
Martin J.Strategie26. Okt. 2026Content-Distribution-Strategie: die Kanäle, die Ihr Team wirklich tragen kann
Irgendwo in Ihrem Browser ist ein Tab, den Sie nicht mehr öffnen, und darin steht der Kanal, den niemand beendet hat. Unter uns: Die meisten Teams entscheiden nicht über ihre Kanäle, sie erben sie. Jeder kam an einem Tag dazu, an dem er günstig aussah, und die Rechnung kam später und ohne Betrag. Wie viele Stunden pro Woche kostet Sie ein Kanal, den Sie behalten haben, weil er einmal funktioniert hat? Diese Frage beantwortet niemand, weil die Antwort eine Kürzung verlangen würde. Die Stunden entscheiden, nicht die Reichweite, und genau deshalb rechnet sie keiner nach. Was müsste in Ihrem Bericht stehen, damit ein Kanal überhaupt noch eine Berechtigung hat?
Martin H.Content25. Okt. 2026Content Governance: Die Regeln, die eine Umstrukturierung überstehen
Die meisten Regelwerke für Inhalte schützen nicht die Inhalte. Sie schützen eine Gewohnheit, die einmal funktioniert hat, und die niemand mehr erklären kann, sobald die Person fehlt, die sie eingeführt hat. Wissen Sie, welche drei Entscheidungen in Ihrer Redaktion in den letzten sechs Monaten nur mündlich gefallen sind? Wahrscheinlich nicht, und genau darin liegt der Befund. Je ausführlicher Ihre Richtlinie ist, desto wahrscheinlicher beschreibt sie ein Team, das so nicht mehr zusammenarbeitet. Ein Paradox, das keine Böswilligkeit braucht, nur Personalwechsel. Was von Ihrer Governance übrig bleibt, wenn die nächste Kündigung kommt, hängt an einer Frage, die bisher niemand gestellt hat.
Martin H.Content25. Okt. 2026
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